Comiket – Ich sehe Menschen

Hi 🙂

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Die Tage vergehen wir im Fluge. Heute besuchten wir den/die/das Comiket, Japans größte Konvention und Messe rund um Manga und Doujinshis. Wir besuchten sie bereits im Winter und wussten deshalb schon in etwa, was auf uns zukam. Massen von Menschen begegneten uns und wir mittendrin.

20180811_131019Unser Weg führte in die Halle, in welcher Künstler ihre Doujis verkauften. Die Aufteilung war per Thema (Anime), sodass man sich auch ohne Plan gut zurechtfinden konnte. Allerdings trennten sich hier kurzzeitig die Wege von meiner Freundin und mir, da ich mich noch in einem anderen Bereich umsehen wollte. Durch Zufall fand ich eine Zeichnerin, von der ich bereits einige Doujis habe und die in meinen Augen einen sehr schönen Zeichenstil hat. Leider vergaß ich nach einer Signatur zu fragen, irgendwie dachte ich da gar nicht dran. Mit meiner Freundin bin ich dann noch mal zusammen durch die Halle und wir trafen Free!-Cosplayer, die wir um ein Foto baten.

20180811_143624Dann ging es weiter in die Halle mit den Händlern, weil dort wie bereits im Winter ein Stand von Kyoto Animation war – na ja, zumindest auf dem Papier. Dort angekommen sahen wir zwar einen riesigen Banner, aber leider nichts, was verkauft wurde. Stattdessen hingen dort originale Skizzen des Animes Free!, welche man sich anschauen konnte. Allerdings war die Schlange so lang, dass ich mich nicht anstellen wollte. Da die Zeit bereits fortgeschritten war und die privaten Künstler alle spätestens um 16 Uhr ihre Sachen packten, gingen wir in ein Restaurant. Ich muss sagen, dass das Preisleistungsverhältnis echt stimmte. Super lecker und im Gegensatz zu Deutschland bekommt man hier auf Messen für sein Geld richtig viel geboten.

Gestärkt fuhren wir zurück zur Wohnung. Die Bahn war brechend voll, aber nicht anders zu erwarten. In der Wohnung ruhten wir uns etwas aus und ich packte ein Paket zusammen, um es noch abschicken zu können. Leider hat am Wochenende allerdings nur die große Hauptpost in Shinjuku auf (zumindest wissen wir von ihr), weswegen ich das Paket irgendwie dorthin schaffen musste. Wir fuhren mit dem Bus, denn das war einfacher, als das Paket die Treppen zur U-Bahn hoch und runter zu tragen. An der Post trafen wir auch unseren neu gewonnenen Freund und wir gingen zusammen Bowling spielen. Für mich war es das erste Mal in Japan, aber der Sport funktioniert ja überall gleich. Interessant waren die Schuhe zum leihen; sie befanden sich in Boxen und man musste den richtigen Knopf für die passende Größe drücken. Zum Glück passten mir die kleinsten Schuhe, die sie hatten – doch frage ich mich, wie groß die Füße der Japaner im Durchschnitt sind. Nachdem wir eine halbe Stunde warten mussten durften wir auf die Bahn und es machte super viel Spaß. Leider schaffte aber keiner von uns die 100 Punkte, ich muss mal zu Hause öfters spielen gehen 😉 Im zweiten Spiel scheiterte ich mit knappen 99. Interessant war auch, dass man hier für die Anzahl an Spielen zahlte und nicht für die Zeit, die man auf der Bahn verbrachte.

Danach gingen wir noch gemeinsam essen und unterhielten uns ausgelassen. Leider schritt auch hier die Zeit immer weiter voran, weswegen wir uns irgendwann auf den Weg zur Bahn machen mussten. Ab einer bestimmten Uhrzeit fahren hier nämlich keine Züge mehr… Dummerweise war das Tor für unsere U-Bahn bereits geschlossen, weswegen wir auf eine andere ausweichen mussten. Diese hielt allerdings so weit von unserer Wohnung entfernt, so dass wir die letzten 2 km laufen mussten. Nach so einem langen Tag etwas doof, aber hier kamen heile an. Fast. Unterwegs haben mich irgendwie drei Mücken gestochen… Wahrscheinlich beim Warten an einer Ampel. Kommt jetzt natürlich gut. Irgendwie hatte ich wohl echt Pech, was das betrifft.

Morgen werden wir etwas länger schlafen und dann spontan entscheiden, was wir machen. Vielleicht geht’s mit dem Bus nach Shibuya, denn wir hatten gesehen, dass der Bus in der Nähe der Wohnung bis dorthin fährt. Dann sehen wir noch etwas von der Stadt.

Bis dann,

Juliane ^^/)

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