ZurĂŒck im kalten Deutschland đŸ˜–❄

Huhu 🙂

Wir sind gut in Deutschland angekommen, der Flug verlief problemlos. War ganz gut nach der stressigen Anreise zum Flughafen. Der Temperaturunterschied hat mich etwas schockiert, obwohl ich das mittlerweile kenne. Jetzt bin ich zu Hause, meine Freundin hoffentlich auch bald.

Im Flieger saß eine Dame neben mir, die leider sehr „rĂŒcksichtslos“ war. StĂ€ndig stieß sie mich mit ihrem Ellenbogen an, ließ ihre Decke auf meinen Sitz hĂ€ngen und war einfach nur nervig. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich sprach sie drauf an; danach achtete sie tatsĂ€chlich darauf. Vielleicht fiel es ihr vorher einfach nicht auf, wer weiß. Ansonsten ging der Flug sehr schnell vorbei. Ich habe bis zur ersten Mahlzeit etwas schlafen/dösen können und obwohl ich danach die Augen nicht mehr zugemacht habe, fĂŒhle ich mich nicht so fertig, wie andere Male. Dennoch werde ich gleich ins Bett gehen in der Hoffnung, dass ich ĂŒberhaupt schlafen kann. Hier sind nĂ€mlich im Haus irgendwelche Bauarbeiten zugange.

Am Flughafen habe ich nicht so ausfĂŒhrlich geschrieben, weil wir die Zeit sehr gut bemessen hatten. Heute Morgen sah das leider etwas anders aus, wie ich es ja bereits kurz angedeutet hatte. Wir sind verzögert aus dem Hotel, weil ich etwas lĂ€nger brauchte. Dann fiel mir ein, dass ich etwas im Zimmer vergessen hatte – natĂŒrlich waren wir bereits ausgecheckt. Ich bin zurĂŒck und hĂ€tte heulen können, wir mussten ja unseren Zug bekommen. Ich bekam die Karte an der Rezeption zurĂŒck und konnte meine vergessene TĂŒte holen. Als wir am Bahnhof von Akihabara ankamen, stand dort bereits eine von zwei Bahnen bereit, die wir nach Ueno nehmen konnten. Wir stiegen ein, aber nichts passierte. Es liefen die ganze Zeit Lautsprecherdurchsagen, aber natĂŒrlich nur auf Japanisch. Irgendwann kam eine auf Englisch, wo es hieß, dass der Service eingestellt wurde. Schöne Scheiße. Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch 20-25 Minuten, um zum Anschlusszug zu gelangen. Es fuhr die andere Bahn ein, die wir hĂ€tten nehmen können und entschlossen uns dazu, umzusteigen. Doch auch hier tat sich nichts. In den Infoboxen konnte man etwas von „Personenschaden“ lesen, das sagte leider alles. Wie ich hinterher auf Twitter gelesen habe, hat sich in Nippori jemand vor den Zug geworfen. Und genau in die Richtung fuhren unsere ZĂŒge. Auch der Anschlusszug zum Flughafen – aber der war davon zum GlĂŒck nicht betroffen. WĂ€hrend wir also im Zug waren und ĂŒberlegten, was man machen könnte, wurde der Motor ausgemacht. Dann kam eine weitere Durchsage zu der anderen Bahn und einige Japaner wechselten wieder den Zug. Wir hĂ€tten es auch machen sollen, denn die andere Bahn fuhr danach tatsĂ€chlich weiter. Ärgerlich. Wir nahmen den nĂ€chsten Zug, der zum GlĂŒck nur 1-2 Minuten spĂ€ter da war. In Ueno angekommen hatten wir noch 5-10 Minuten. Wir bewegten uns so schnell, wie man es mit den Koffern hĂ€tte machen können – aber zur Not hĂ€tten wir Tickets fĂŒr den nĂ€chsten Zug kaufen mĂŒssen. Der fĂ€hrt alle 20 Minuten zum Flughafen. Aber wir hatten GlĂŒck! Wir schafften es in den Zug und kurz danach fuhr dieser los. Eine Punktlandung sozusagen. Wenn wir den ersten nach Ueno genommen hĂ€tten, hĂ€tten wir etwas Puffer gehabt – aber es hat alles hingehauen. NatĂŒrlich war unsere Stimmung dementsprechend schlecht, aber das legte sich bald.

Acker selbst, wenn wir wie geplant am Bahnhof in Akihabara gewesen wĂ€ren, hĂ€tten wir da gestanden. Der Unfall ereignete sich nĂ€mlich bereits frĂŒher.

Auf Twitter habe ich ein paar Bilder von den vollen Bahnhöfen gefunden… Da ging echt gar nichts mehr. GlĂŒck im UnglĂŒck fĂŒr uns wĂŒrde ich mal sagen.

Ich werde jetzt ins Bett gehen.

Bis zum nĂ€chsten Mal 🙂 (vermutlich in 1,5 Jahren zur KirschblĂŒtenzeit)

Juliane ^^/)

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