Und wieder ging es hoch hinaus

Hallo 🙂

20180802_120340Ein weiterer Tag ist vorbei und obwohl wir noch zwei Wochen in Japan sind, würde ich am liebsten die Zeit anhalten. Sie vergeht einfach viel zu schnell, aber eigentlich ist das ja ein gutes Zeichen. Heute waren wir beim Tempozan Ferris Wheel, wobei wir dort eher durch Zufall gelandet sind. Unser Hauptziel war wie bereits in Akihabara Coco’s Restaurant, weil es dort seit gestern andere Goodies zu den Speisen gibt.

Wir sind bis zur Osakaku Station gefahren, von wo aus wir den Rest gelaufen sind. Bereits auf dem Weg war das große Riesenrad zu sehen und erst später bemerkten wir, dass es genau dort ist, wo wir hin wollten. Das Restaurant befand sich im Tempozan Marketplace, einem riesigen Einkaufszentrum (hier befindet sich auch Legoland, dort waren wir aber nicht). Nachdem wir uns etwas umgesehen hatten, fanden wir das Restaurant und bekamen sogar genau die Goodies, die wir haben wollten. Meine Freundin bekam es für ihren Lieblingscharakter direkt, wir hatten es sogar doppelt. Ich hätte mich damit zufrieden gegeben, aber ich hatte zufällig gesehen, dass ein Mädchen am Nachbartisch ein Goodie eines anderen Charakters bekam, welches mich mehr interessierte. Nach reiflicher Überlegung bin ich irgendwann zu ihr hin und fragte sie, ob sie tauschen möchte. Sie willigte ein und mehr als zufrieden haben wir uns den Rest des Zentrums angesehen. Wir spielten auch wieder das Trommel-Spiel, dessen Namen ich mir bis heute nicht merken kann.

Vor dem Riesenrad hatte ich sehr viel Respekt und eigentlich wollte ich auch gar nicht drauf, nur dann las ich, dass es das größte der Welt sei – zumindest warben die Plakate damit. Da konnte ich nicht mehr nein sagen, denn wenn wir schon mal dort waren… Und es hatte sich definitiv gelohnt. Die Aussicht war super und für einmal fahren (ca. 15 Minuten) zahlten wir pro Person ca. 6€. Ich kann dieses Riesenrad jedem empfehlen, der sich dafür interessiert. Im Vergleich mit dem Rad in Tokyo gefällt mir das in Osaka wesentlich besser. Möglicherweise lag es daran, dass es ganz oben nicht so geschaukelt hat, wie bei dem anderen Rad.

Im Anschluss sind wir ein weiteres Mal nach Namba gefahren und waren in einer Ecke, die wir gestern nicht mehr geschafft haben. Wir schlenderten durch die Straßen, gönnten uns einen Bubble-Tea und kauften das eine oder andere ein.

Wir sind dort sehr viel gelaufen, denn leider war unser mobiler Hotspot „defekt“. In der Wohnung in Tokyo hatten wir einen bekommen, den wir mitnehmen durften – doch leider hatte sich das Ding irgendwie über Nacht entladen. Wie wir später feststellten, lag es an einem Wackelkontakt des Kabels. Jedenfalls hatten wir so keine richtige Orientierung über GoogleMaps, da das GPS-Signal hier regelmäßig gestört ist. Da wir die Haltestelle nicht fanden, sind wie einfach in irgendeine Richtung gelaufen, die uns richtig schien – und wir kamen sogar dort an, wo wir hin wollten. Unterwegs sind wir durch Passagen gelaufen, in denen wir bis dato glaube ich noch nicht waren. Leider war es dort brechend voll, aber wir kamen trotzdem problemlos an. Unser Ziel war die berühmte Ota Road, bzw. Nipponbashi. Auch dort liefen wir noch etwas herum, bis wir uns in einem Restaurant eine Stärkung gönnten. Unsere Füße taten weh und die Mägen knurrten.

Danach wollten wir zurück zum Hotel, doch das erwies sich als etwas kompliziert. Aus irgendeinem Grund fanden wir den Weg zur U-Bahn nicht und wir sind gefühlt dreimal im Kreis gelaufen und dann in die falsche Richtung. Ziemlich dumm und traurig, aber wir setzten uns hin und mussten über unsere eigene Blödheit lachen. Wir waren dort schon so oft und konnten den Eingang einfach nicht finden. Irgendwann sind wir dann weitergelaufen und sind an einem Geiger vorbeigekommen, der sich echt gut anhörte. Ich habe einen Teil mitgefilmt und es etwas geschnitten, sonst wäre die Datei zu groß.

(Er heißt „Shogo“ und ist auf Twitter und Instagram zu finden.)

Nach dem Stück sind wir weiter und haben mehr oder weniger durch Zufall doch noch zum Ziel gefunden… Die U-Bahnlinie stand einfach nicht an den Anzeigen und deswegen verwirrte es uns. Wie auch immer, wir sind im Hotel angekommen und legten danach die Füße hoch. So gut es ging zumindest. Als wir auf unserer Etage ankamen, begrüßte uns ein lauter, pfeifender Ton. Uns kam jemand entgegen, der sich der Sache annehmen wollte, doch der Ton wollte einfach nicht verschwinden. Es hörte sich so an, als ob der Feuermelder losgegangen war, aber es kam von einem Gerät, an welchem man sich TV-Karten kaufen konnte für Schmuddelfilme. Keine Ahnung, was hier genau los war, aber dann kamen zwei Durchsagen in allen Zimmern (so was hatte ich bis dato auch noch nicht erlebt…). Wichtig scheint es aber nicht gewesen zu sein, denn die Durchsagen waren nur auf Japanisch. Irgendwann war der Ton dann weg und meine Freundin meinte, dass da irgendwas gesagt wurde, dass TV und Internet ausgefallen sind. Das Internet geht bis jetzt nicht, aber wir haben ja das mobile Gerät.

Morgen geht es dann nach Kyoto, ich freue mich schon.

Bis dann,

Juliane ^^/)

6 Kommentare zu “Und wieder ging es hoch hinaus

  1. Schön, das es euch gut geht. Wenn du so weiter machst, brauchen deine Füße Urlaub😂

    Die Riesenradfahrt war ganz schön mutig , die Kabinen sind geschlossen?

    Wir schwitzen weiter bei über 30°

    Gefällt 1 Person

    • Ja, das fürchte ich auch 😂
      Die Kabinen waren geschlossen, ja. Ich glaube sonst wäre das zu heftig wegen Wind und Wetter. Die waren sogar klimatisiert…
      Hier ist es auch schön warm inklusive Luftfeuchtigkeit 😁

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