Nara… und irgendwo anders

Huhu 🙂

Viel zu erzählen gibt es heute nicht. Wir haben gefühlt die meiste Zeit in irgendeiner Bahn verbracht und sind durch die Gegend gefahren. Nach Himeji sind wir nicht, weil uns der Aufwand für den Weg von zwei Stunden einfach zu lange war. Mit dem Shinkansen wären wir innerhalb 15 Minuten dort gewesen, hätten aber dafür ordentlich blechen müssen (~40€ pro Fahrt). Stattdessen sind wir nach Nara gefahren – allerdings nicht, um uns den bekannten Tempel anzusehen. Ich war bereits dort und wir wollten uns etwas in der Stadt umsehen (Bericht über Todai-ji Tempel).

04.01.18_verlauf

Zu erst sind wir allerdings erneut zur Post, um endlich die Pakete zu verschicken. Bei mir sind es zwei geworden, da ich sonst nicht alle Verpackungen von gekauften Figuren hätte unterbringen können. Wenn ich in Deutschland zum Zoll muss, wird es in deren Augen Müll sein – könnte spaßig werden. Nachdem das erledigt war, fuhren wir nach Nara. Die Fahrt dorthin betrug ca. eine Stunde und wir mussten mehrmals umsteigen. Je weiter wir fuhren, desto trister wurde die Gegend – doch Nara selbst ist wieder etwas größer und schöner.

Nachdem wir dort etwas herumgelaufen sind, wollten wir zu einem großen Second-Hand-Laden fahren, der in der Nähe von Nara sein sollte. Die Fahrt dorthin erwies sich als Tortur, denn wir mussten sehr oft umsteigen und sind bestimmt 1,5h unterwegs gewesen. Das lag daran, dass wir zum falschen Bahnhof in Nara gelaufen sind und keine Lust mehr hatten, wieder zurückzugehen. In der Zwischenzeit wurde es dunkel und als wir irgendwann ankamen, befanden wir uns an einem verlassenen Bahnhof im Nirgendwo. Kaum ein anderer Mensch war zu sehen, es gab keine Gehwege und die Straßen waren gerade mal so breit, dass ein Auto durch passte. Wir gelangten zu der wahrscheinlichst meist befahrenen Straße in dem Örtchen. Hier war tatsächlich etwas mehr los und es gab sogar ein paar Geschäfte (und Zockerhallen – Pachinkos). Den gesuchten Laden (Kaihou Souko) fanden wir schließlich tatsächlich.

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Es gab viel zu sehen, aber wenig, was uns interessierte. So sind wir nach kurzer Zeit essen gegangen und hatten beide keine Lust mehr, uns in irgendeiner Art und Weise großartig zu bewegen. So langsam merkt man die letzten Tage in den Knochen, wir waren schließlich viel unterwegs.

Wir fuhren zurück zum Hotel und ruhen uns jetzt aus. Morgen geht es ein weiteres Mal nach Kyoto, wir haben einen strammen Plan und ein paar Ziele vor Augen. Die Zeit in Osaka geht leider zu Ende und es gibt noch ein paar Dinge, die wir noch erledigen wollen.

Bis dann ^^/)

Juliane

 

2 Kommentare zu “Nara… und irgendwo anders

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