Der Kanda Myojin Shrine

Hallo aus dem regnerischen Tokyo 😑

Wiedermal hat es den ganzen Tag geregnet, sodass ich erst gegen Nachmittag rausgegangen bin. Zum einen wollte ich etwas lĂ€nger schlafen und zum anderen hat es so geschĂŒttet, dass ich selbst mit Schirm schön nass geworden wĂ€re. Meine Freundin war etwas mutiger und war zu der Zeit bereits unterwegs.

Im Grunde war es fliegender Wechsel. Als meine Freundin wieder im Hotel war, bin ich losgegangen. War ganz gut so, denn dann hatte ich Internet unterwegs. Mein Weg fĂŒhrte zum Kanda Myojin Shrine hier in Akihabara. Da es noch immer regnete, kaufte ich einen Schirm. Trotz des schlechten Wetters liefen dennoch genug Leute umher, sodass ich froh war, als ich in eine etwas abgelegenere Ecke der Stadt kam. Zumindest waren hier keine bzw. kaum Touristen.

Einen Teil des Schreins konnte man bereits sehen, bevor man bei der großen Treppe war. Es beeindruckt mich nach wie vor, wie der Schrein umgeben von HochhĂ€usern mitten in der Stadt steht. Er war grĂ¶ĂŸer, als ich angenommen hatte und es waren ein paar andere Leute dort, die sich den Schrein trotz des Regens angeguckt oder „gebetet“ haben.

Sogar ein kleiner Shop befand sich dort, wo ich mir leicht angebratene Reisknödel mit sĂŒĂŸer Sojasoße gekauft habe. Geschmeckt hat es sehr gut 🙂 Ich weiß nicht, ob es wegen des Wetters war, aber ich und zweit andere, die dort saßen, haben sogar einen warmen Tee geschenkt bekommen. Eine ganze Weile habe ich dort gesessen und die Menschen beobachtet. Irgendwann wurden Scheinwerfer aufgebaut, welche die BĂ€ume angestrahlt haben.

Schließlich bin ich weiter, denn ich hatte noch ein zweites Ziel. Ich wollte zur Hijiri Bridge, weil man von dort aus einen schönen Ausblick auf den Fluss Kanda und die Bahnstation Ochanomizu haben sollte. Leider waren dort Bauarbeiten zugange, sodass ich nur von einer Seite aus etwas sehen konnte.

Im Anschluss war ich in der Ochanomizu Saint Clair. Es war quasi direkt nebenan und ich hatte die Hoffnung, dort essen zu können. Dort befand sich derselbe Udon-Laden, wie in Ikebukuro und da dort kaum was los war, bin ich diesmal reingegangen. Zur meiner Verwunderung wurde mir eine englische Karte prĂ€sentiert. Ich bestellte Udon mit Ei und muss sagen, dass mich das Essen leider enttĂ€uscht hat. Ich konnte vorher nicht einsehen, dass es nur Nudeln mit Ei waren – ohne alles. Ich war davon ausgegangen, dass das Ei in die BrĂŒhe gerĂŒhrt wird… Na ja. Mit etwas Salz habe ich es zumindest aufgegessen, aber noch mal wĂŒrde ich mir dieses Gericht definitiv nicht kaufen. Das Spargel-Tempura war aber sehr lecker. Nach dem Essen bin ich zurĂŒck zum Hotel und meine Freundin und ich sind noch etwas durch die Stadt gebummelt. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen. Wir waren wieder beim Karaoke und haben den Abend dort ausklingen lassen.

Bis dann ^^/)

Juliane

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