Der Kaiserpalast – der Garten und ein langer Fußmarsch

Huhu 🙂

Heute war ich beim Kaiserpalast – was aber eine kleine Enttäuschung für mich war. Ich war alleine unterwegs, weil meine Freundin dort schon gewesen ist und nicht noch mal hin wollte. Den Weg von der Haltestelle aus habe ich gefunden, aber den Palast habe ich Anfangs vergeblich gesucht. 20150516_130724Ich bin als erstes im Garten gewesen, der riesen groß war. Man konnte dort wunderbar spazieren gehen. Da ich aber nicht unendlich viel Zeit hatte, habe ich mich größtenteils auf die Hauptwege beschränkt.20150516_132137 Das ganze Gebiet war von einem riesigen 20150516_134232Wassergraben umgeben und es führten nur ein paar Brücken hinein. Im Garten selbst hat man an einigen Stellen etwas über die Gebäude und die Geschichte erfahren. Er war sehr schön dort, leider war es etwas bewölkt. Nachdem ich eine Runde gelaufen bin habe ich mich langsam gefragt, wo ich denn den Palast zu sehen bekommen würde. Ich habe den Park wieder verlassen und bin in irgendeine Richtung gegangen, wo ich eine Karte gefunden habe. Auf dieser war der Palast leider nicht eingezeichnet, weswegen ich einfach weiter gelaufen bin. Aus dem Kopf heraus wusste ich ungefähr, in welche Richtung ich laufen musste, da ich am Bahnhof auch schon eine Karte gesehen habe. Nach einer Weile fand ich eine weitere, wo der Palast eingezeichnet war. Da ich dort unbedingt noch hin wollte, bin ich weiter dem Weg gefolgt – immer am Wassergraben entlang. Leider sah der Weg kürzer aus, als er in Wirklichkeit war. Ich bin bestimmt 5 – 6 – 7 Kilometer gelaufen, der Weg nahm einfach kein Ende. Es kamen dort etliche Läufer an mir vorbei und auf dem Boden waren Kilometermarken. Ich war hinterher schon ziemlich gefrustet, weil ich keine Ahnung hatte, wo ich war – und wie weit es noch sei. Wahrscheinlich wäre es anders herum kürzer gewesen… Meine Füße meldeten sich irgendwann und es war einfach nur schrecklich. Ich fand dann eine Brücke, wo ich hätte zum Palast gelangen können – leider war sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Also musste ich noch weiter und habe 20150516_144940letztenendes tatsächlich 20150516_145105den richtgen Eingang gefunden. Voller Enthusiasmus bin ich der Menschenmenge gefolgt und eine weitere kleine Brücke hochgegangen – um dann oben zu 20150516_145432erfahren, dass man nicht in den Palast kommt! Ich glaube man kann mir meine Frustration ansehen… ich habe mich sehr geärgert. So lange gelaufen für nichts. Man konnte noch nicht mal was erkennen, da das Gebäude abgeschirmt war. Es fühlte sich wie vergeudete Zeit an und ich bin danach zur nächsten Haltestelle gegangen, um nach Akihabara zu fahren. Dort habe ich mich mit meiner Freundin getroffen, die bereits gewartet hat. Wir wollten in ein Maid Café und haben uns in die Schlange eingereiht. Nachdem wir ein paar Minuten gewartet haben, wurde uns eine Karte mit Preisen in die Hand gedrückt. Letztenendes sind wir wieder gegangen, weil die Preise unverschämt waren… Da hätten wir im Butlers Café mehr von gehabt. Ob es nun an diesem Café lag oder die Preise allgemein so hoch sind, wussten wir nicht. Jedenfalls sind wir dann nach Harajuku gefahren, um in den Yoyogi-Park zu gehen, der im Bezirk Shibuya liegt. Leider war es schon etwas später, so dass wir dort nicht lange bleiben konnten, da er geschlossen wurde. Wir sind dann noch etwas in der Stadt rumgelaufen und schließlich zurück nach Shinjuku gefahren. Da uns beiden die Füße weh taten sind wir dann auch zu unseren Hotels.

Der Garten war echt schön, aber das danach hätte ich mir schenken können. In der Zeit hätte ich auch andere Orte besuchen können, wo ich noch nicht war. Etwas ärgerlich, da es nächste Woche schon zurück geht und es einem so langsam bewusst wird.

Was wir morgen machen weiß ich noch nicht, da müssen wir uns noch beratschlagen.

Man liest sich ^^/)
Juliane

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8 Kommentare zu “Der Kaiserpalast – der Garten und ein langer Fußmarsch

  1. schade, hatte gestern einen Artikel über den Kaiserpalast gelesen, und wollte es erst posten:

    Der größte Teil des Palastes ist der Öffentlichkeit in der Regel, von der „kaiserlichen Palastpolizei“ (kōgū keisatsu) bewacht, unzugänglich. Nur die östlichen Gärten sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der innere Palast ist dem Volk nur an zwei Tagen im Jahr zugänglich: dem Kaisergeburtstag (23. Dezember) und Neujahr (2. Januar).

    Zum Kaiserpalast gelangt man über zwei Brücken: vom öffentlichen Vorfeld aus überquert man bei besonderen Anlässen (s.o.) von rechts nach links die steinerne Zweibogen-Brücke, passiert das Tor Nishi-no-maru Ōte-mon, überquert dann von links nach rechts die kurze, hochgelegene eiserne Brücke, Nijūbashi genannt. Diese Brücke wurde vom Deutschen Wilhelm Heise (1846–1895) konstruiert[2], der dafür von der japanischen Regierung mit einem Orden ausgezeichnet wurde.[Anm 1] Man passiert ein weiteres Tor und befindet sich dann vor dem Palast.

    aber der Garten war bestimmt toll…und wer weiss, wofür der Spaziergang gut war 😉
    ich drück dich

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    • Tja… was solls. Schade ist es trotzdem. Aber immerhin war ich dort 😉 Wenigstens ein kleiner Trost. Und der Garten war wirklich sehr schön, der hätte dir auch gefallen.
      Fühl dich gedrückt

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  2. Das ist ja wirklich sehr ärgerlich 😦
    Aber noch hast du ein paar schöne Tage vor dir 😉 Da kannst du noch einiges sehen. Fahrt ihr noch zum Disneyland?

    Ich hoffe, ich werde nicht wieder als Spam gefiltert xD

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    • Kein Spam ❤
      Jaa war nicht so ganz toll. Aber was solls. Disneyland war ein Thema, nur ob wir es schaffen, wissen wir noch nicht :/ ich würde aber gerne da hin. Und die Tage vergehen so schnell…

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      • Yeah kein Spam ❤ ^^
        Ja die Zeit rennt :-/ Nehmt Euch die Zeit, das ist bestimmt super da 🙂 Und der Bericht von dort wäre bestimmt suuuuper spannend ^.^

        Drück dich 🙂

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