Spaziergänge und Halloween

Hallöchen 🙂

Jetzt sind wir fast eine Woche hier, aber es kommt mir vor wie wenige Tage. In den Zimmern des obersten Stockwerks ist es leider teilweise etwas laut. Vom Dach oder woher auch immer kommen in regelmäßigen Abständen nervige Geräusche, von denen wir sonst nicht belästigt wurden. Aber irgendwie kommt man damit klar und im Notfall gibt es Ohrstöpsel.

Unser Weg führte heute ein weiteres Mal nach Nipponbashi, wo wir uns am Bahnhof für den Tag gestärkt haben. Bei mir gab es etwas, was ich so glaube ich noch nie hatte: Reis mit Ei und Hähnchen. Es war sehr lecker, nur die Beilage war etwas scharf.

Im Anschluss sind wir durch die Straßen geschlendert und haben unsere Portemonnaies etwas erleichtert. Dabei sind uns Läden aufgefallen, die von außen total unscheinbar wirkten – und was man dann zu sehen bekam, brachte uns sehr zum Schmunzeln.

Ich habe wirklich keine Ahnung, wofür das sein soll… Oder was dort für ein „Duft“ entweicht. Zudem frage ich mich, was das für Leute sind, die so etwas kaufen. Aber ein Gag ist es allemal.

Halloween wird hier anscheinend auch groß gefeiert, denn überall sieht man entsprechende Dekorationen. Bei den Verkleidungen haben die Japaner anscheinend einen sehr speziellen Geschmack.

Wer möchte sich nicht mal gerne als Penis verkleiden 😀

Nach diesem schönen Anblick sind wir zur Haltestelle Ebisucho gelaufen, von wo aus wir nach Ogimachi gefahren und weiter nach Umeda gelaufen sind. Auf dem Weg haben wir eine Einkaufspassage entdeckt, in welcher wir noch nie waren – dort wollen wir die Tage mal hin. Es war ein schöner Spaziergang und von der Temperatur her sehr angenehm. Erst später wurde es frischer.

Unser Weg führte ein kleines Stück durch den Ogimachi Park, der bei Dunkelheit schön beleuchtet wird.

Wir haben ein sehr schmales Haut entdeckt, was von vorne nur wie eine magere Mauer wirkte. Keine Ahnung, ob ich es schon mal fotografiert habe – aber den Schnappschuss ist es definitiv wert.

In Umeda haben wir dann zu Abend gegessen. Wir wollten erst in ein italienisches „Restaurant“, weil es dort interessante Pizzen gab – aber leider stellte sich heraus, dass das Restaurant nicht eigenständig war. Man konnte dort unter anderem Billard spielen und man musste ein Eintrittsgeld zahlen. Wir verzichtete und suchten uns ein anderes Lokal. Auf dem Weg sind wir an einem Club vorbeigekommen, in welchem Drag Queens auftraten (oder so ähnlich). Leider war hier die nächste Pleite für uns, denn es war ein Club für Schwule/Männer – Frauen waren verboten.

Was der morgige Tag bringen wird, wird sich zeigen. Vielleicht fahren wir spontan etwas weiter weg, mal sehen.

Man liest sich^^/)

Juliane

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